Petra Steffens und Jürgen Diller leiten die Geschäftsstelle des Leistungszentrums »Digitale Vernetzung«

Bereits am 1. Juli 2016 hat Petra Steffens die fachliche Leitung der Geschäftsstelle übernommen. Seit 1. August unterstützt Jürgen Diller als Leiter der Geschäftsstelle das Leistungszentrum »Digitale Vernetzung«.

Das Leistungszentrum »Digitale Vernetzung« ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft. Es entwickelt Technologien und Lösungen, die der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung aller Lebensbereiche Rechnung tragen. Im Zentrum stehen Basis- und Querschnittstechnologien für die Anwendungsbereiche Gesundheit und Medizin, Mobilität und Zukunftsstadt, Industrie und Produktion sowie kritische Infrastrukturen. Im Leistungszentrum bündeln die vier Fraunhofer-Institute FOKUS, HHI, IPK und IZM ihre Kompetenzen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Datenverarbeitung, Produktion und Mikroelektronik. Zusammen mit Industriepartnern werden Forschungsergebnisse in die Praxis überführt.

Die Geschäftsstelle koordiniert die Forschungsarbeiten innerhalb des Leistungszentrums, vertritt es in der Öffentlichkeit sowie in nationalen und internationalen Gremien und Netzwerken. Sie bildet zudem die Brücke zum Industrieforum Digitale Vernetzung (IFDV): Während im Rahmen des Leistungszentrums innovative Projektideen erörtert und Projektvorhaben angestoßen und umgesetzt werden, koordiniert das Industrieforum die Zusammenarbeit mit Industrie und Verbänden. Ziel des IFDV ist es, eine Plattform aufzubauen, die sowohl Großunternehmen als auch kleine und mittlere Betriebe sowie Start-ups bei der digitalen Transformation unterstützt.

Bereits seit 1. Juli 2016 ist Petra Steffens für die fachliche Leitung der Geschäftsstelle zuständig. Sie studierte Computerlinguistik und Informatik an den Universitäten München, Exeter (GB) und Bonn. Nach einer 16-jährigen Industrietätigkeit in Entwicklungs- und Forschungsabteilungen und im internationalen Business Development ist sie seit 1999 für die Fraunhofer-Gesellschaft tätig. Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt auf prozessorientierten Software-Architekturen für föderierte Organisationen und dem Praxistransfer innovativer digitaler Technologien.

Seit 1. August 2016 ist Jürgen Diller als Leiter der Geschäftsstelle Ansprechpartner für die Industriekunden des Leistungszentrums. Jürgen Diller studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe und verfügt über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Vertrieb, Change Management und internationales Business Development. Er war in Konzernen, mittelständischen Unternehmen und Start-ups als Vorstand und Geschäftsleiter tätig. Geschäftsmodelle und Digitale Innovation sind seine Leidenschaft und Kernkompetenz.

Das Leistungszentrum »Digitale Vernetzung« wird von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung und vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Gründungsunterzeichnung Leistungszentrum
Senatorin Cornelia Yzer und FOKUS-Institutsleiter Prof. Dr. Manfred Hauswirth unterzeichnen die Gründungsvereinbarung Fraunhofer FOKUS

​Leistungszentrum »Digitale Vernetzung« in der Gründungsphase

Am Dienstag, den 26. Januar 2016, unterzeichneten die Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin, Cornelia Yzer und der Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme, Prof. Dr. Manfred Hauswirth, die Vereinbarung zur Gründung des Leistungszentrums »Digitale Vernetzung«.

»Wir danken der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung für das Commitment und die Unterstützung bei der Gründung des Leistungszentrums. Wir sind optimistisch, dass sich der Start des Leistungszentrums zeitnah finalisieren lässt«, sagte Manfred Hauswirth anlässlich der Unterzeichnung bei Fraunhofer FOKUS.

Senatorin Yzer sicherte nicht nur sechs Millionen Euro Fördermittel zu, sondern versprach auch ihre persönliche Unterstützung, um das Leistungszentrum zum Erfolg zu machen: »Dieses Leistungszentrum soll und wird die Digitalisierung für die Industrie genauso wie für den Mittelständler mit seinen Lösungen ermöglichen. Mit dem neu geschaffenen Zentrum hat Berlin die allerbesten Voraussetzungen, zu einem internationalen Leuchtturm der digitalen Vernetzung zu werden.«
     
Das Fraunhofer Leistungszentrum »Digitale Vernetzung« ist eine Kooperation der vier Berliner Fraunhofer-Institute FOKUS, HHI, IPK und IZM. Im Zentrum der Arbeit stehen Technologien und Lösungen, die der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung aller Lebensbereiche Rechnung tragen. Geforscht wird dabei sowohl an Basis- und Querschnittstechnologien als auch an Lösungen für die vier konkreten Anwendungsbereiche:

•    Gesundheit und Medizin
•    Mobilität und Zukunftsstadt
•    Industrie und Produktion
•    Kritische Infrastrukturen

Das Anliegen der Partner ist die Bündelung ihrer Kompetenzen in den Bereichen IKT, Datenverarbeitung und -aufbereitung, Entwicklung und Bereitstellung elektronischer Systeme sowie Produktion und Mikroelektronik. Es geht vor allem darum, Synergieeffekte zwischen diesen Bereichen zu nutzen und die gesamte technologische Kette der Digitalen Vernetzung abzudecken.
Dabei ist Berlin mit seinem Portfolio aus Fraunhofer-Instituten, weiteren renommierten Forschungseinrichtungen, Universitäten, Unternehmen und seiner spannenden Start-Up-Szene ein idealer Standort. Diesen will das Zentrum nutzen, um die Digitale Vernetzung nicht nur deutschlandweit, sondern auch international voranzutreiben und Berlin als Leuchtturm für die nächste Welle der Digitalisierung zu positionieren.

Für Industriepartner besteht die Möglichkeit, im Rahmen von Forschungsprojekten mit den beteiligten Fraunhofer-Instituten zu kooperieren. Der Vorteil liegt in der Nutzung der vorhandenen technologischen Infrastrukturen der Institute und im direkten Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis.

Das Fraunhofer-Leistungszentrum »Digitale Vernetzung« arbeitet eng mit der Technischen Universität Berlin, insbesondere mit den Fakultäten II Mathematik und Naturwissenschaften, IV Elektrotechnik und Informatik und V Verkehrs- und Maschinensysteme, zusammen.

Es wird von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung gefördert.