LZDV, Industrie
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Das Leistungszentrum Digitale Vernetzung

Das Leistungszentrum »Digitale Vernetzung« entwickelt Technologien und Lösungen, die der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung aller Lebensbereiche Rechnung tragen. Es forscht an Basis- und Querschnittstechnologien für die Anwendungsbereiche »Vernetzte Industrie & Produktion«, »Vernetzte Mobilität & Zukunftsstadt«, »Vernetzte Gesundheit & Medizin« und »Vernetzte kritische Infrastrukturen & Energie«.

Im Leistungszentrum bündeln die vier Fraunhofer-Institute Fraunhofer FOKUS, Fraunhofer HHI, Fraunhofer IPK und Fraunhofer IZM ihre Kompetenzen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Datenverarbeitung, Produktion und Mikroelektronik. Für Industriepartner und Öffentliche Einrichtungen besteht die Möglichkeit, im Rahmen von Forschungsprojekten mit den beteiligten Fraunhofer-Instituten zu kooperieren.

Als unser Partner profitieren Sie sowohl von den neuesten Basis- und Querschnittstechnologien als auch von den umfassenden Möglichkeiten für einen direkten Transfer der Projektergebnisse in die Praxis. Unsere Fraunhofer-Experten machen für Sie das Internet der Dinge (IoT) und Industrie 4.0 erlebbar. Und Sie können bei uns Ihre eigenen Digitalisierungskonzepte entwickeln und erproben. Speziell dafür haben die beteiligten Institute Transferzentren eingerichtet, in welchen Lösungen für vier Anwendungsbereiche entwickelt und auf den Prüfstand gestellt werden.

Das Leistungszentrum Digitale Vernetzung wird vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung, und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Folgende Fragestellungen in Forschung und Anwendung bearbeiten wir:

  1. Netz von Netzen: Wie müssen Systeme, Netze und Schnittstellen aussehen, die eine sinnvolle Analyse von Daten aus unterschiedlichsten Quellen unterschiedlichster Bereiche erlauben?
  2. Qualität und Sicherheit: Wie kann man auch bei Milliarden vernetzter Datenquellen die Qualität der Verbindungen, der übertragenen Daten und Informationen und die Authentizität der Teilnehmer innerhalb der benötigten Reaktionszeit, teilweise bis hinunter in den Millisekunden-Bereich, für mobile als auch drahtgebundene Netze sicherstellen?
  3. Souveränität: Wie kann ein Netz der Zukunft garantieren, dass von Menschen oder Maschinen bereitgestellte Daten nur für die vom Bereitsteller autorisierten Zwecke verwendet werden (Identifizierung)?
  4. Verarbeitung der Daten: Sind Cloud-Strukturen (wenige, große Datenzentren) in Zukunft noch sinnvoll? Wird ein Übergang zur dezentralen, sensor-/datenquellennahen Datenverarbeitung erforderlich?
  5. Modellierung: Wie können komplexe Daten und Welten effektiv und mit genügend Genauigkeit modelliert, simuliert und analysiert werden?
  6. Erfassung der Daten: Wie kann die immense Menge an generierten Daten bereits nahe an den Quellen auf wesentliche Informationen reduziert werden? Wie sehen die dafür benötigten Hardware-Lösungen, Methoden zur Komprimierung und Vorverarbeitung aus? Wie zuverlässig und langzeitstabil arbeitet die Hardware?