IoT Hub Berlin 
Das Fraunhofer Leistungszentrum Digitale Vernetzung bei der IoT Hub Eröffnung Factory Works GmbH

IoT Hub Berlin schafft Raum für Begegnung zwischen jungen Gründern und etablierter Industrie

Am 2. Juli 2018 eröffnete das IoT Hub Berlin seine neuen Räume in der Factory am Görlitzer Park. Mit dabei waren die Partner Factory Works GmbH, Next Big Thing AG, Berlin Partner und das Fraunhofer Leistungszentrum Digitale Vernetzung.

Seit Ende 2016 läuft die Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Berlin gehört von Anfang an zu den zwölf ausgewählten Kompetenzstandorten in Deutschland und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Internet of Things (IoT) und FinTech. Am 2. Juli wurden nun die neuen Räume in der Factory am Görlitzer Park eröffnet. Hier entsteht ein Ort des Austauschs, der Vernetzung junger Gründer mit der etablierten Industrie sowie renommierten Forschungseinrichtungen.

»In den neuen Räumen des IoT Hub haben wir die Chance, die digitale Zukunft in Berlin mit zu gestalten. Wir freuen uns auf die neuen, frischen Ideen, die hoffentlich in Zusammenarbeit mit Gründern, Startups und den Partnern des IoT Hub entstehen. Wir wollen hier aktiv unser Technologie-Portfolio für Kooperationen bereitstellen und so die Digitalisierung voranbringen und neue Geschäftsmodelle entwickeln«, sagt Jürgen Diller, Geschäftsstellenleiter Fraunhofer Leistungszentrum Digitale Vernetzung.

Bei der Eröffnung stellte sich auch das Fraunhofer Leistungszentrum Digitale Vernetzung mit zwei Exponaten vor. Die Besucher konnten erleben, wie Cyber-physikalische Systeme (CPS) – also z. B. über das Internet vernetzte Produktionsanlagen – flexibel an Kundenwünsche angepasst werden können. Dies ist besonders für Anlagen wichtig, die verschiedene Produktvarianten herstellen, wie z. B. in der Automobilindustrie. Das vom Leistungszentrum Digitale Vernetzung entwickelte Assistenzsystem ermöglicht es Anwendern, das zugrundeliegende Prozessmodell mithilfe von modellbasierten, kontextsensitiven Handlungsanweisungen schnell und flexibel anzupassen.

An einem zweiten Exponat ging es um das sogenannte »Retrofitting« von bestehenden, industriellen Anlagen. Diese werden mit Sensorik ausgestattet, um zusätzliche, für den Betriebszustand der Anlagen wesentliche Daten zu erfassen. Mithilfe dieser Daten können industrielle Anlagen in Echtzeit überwacht und ein intelligentes, vorausschauendes Wartungsmanagement (»Predictive Maintenance«) durchgeführt werden. Anomalien im Betrieb und Verschleiß der Anlagen lassen sich dadurch frühzeitig erkennen und Schutzmaßnahmen können automatisch, lokal und ich Echtzeit getroffen werden. Das Leistungszentrum Digitale Vernetzung bietet seinen Kunden hierfür ein Fog-/Edge-basiertes Zustandsmonitoring-System an.


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